Der letzte Donnerstag wurde für die Donnerstagskicker der Tag an dem sie Demokratie neu erleben sollten. Zum ersten Mal seit langer Zeit wurde wieder zwei Mannschaften gewählt. Die Wahl nahmen Stephan und Anton vor und wählten sich ihre Mitspieler. Das Ganze hat vielleicht noch recht wenig mit einer freiheitlich demokratischen Grundordnung zu tun, brachte aber den Vorteil zwei recht ausgeglichene Teams zu erhalten, die sich nach der Wahl duellierten.
Stephans Team wurde zu Orange (was heißt: sie zogen Leibchen an), Antons Truppe wurde zu Bunt. Das Spiel ist schnell erzählt. Nach gutem Start für Bunt konnte im weiteren Spielverlauf Orange mehr und mehr das Zepter in die eigene Hand nehmen und drehte den Spielstand. Doch eine starke Schlussoffensive durch zwei Oerdie-Tore brachte das Endresultat von 7:7. Kein Team erreichte somit eine Mehrheit an Toren, womit das Spiel letztendlich unentschieden gewertet werden musste. Eins sei noch kurz erwähnt, Conrad gab ein beachtliches Comeback nach 14 Monaten Auslandspause.
Der Aprés Kick wurde diesmal im Bärenzwinger eingenommen wobei Hauptthema des Abends die Schneequalität kanadischer Skigebiete war. Oerdie würzte die Veranstaltung noch mit ein paar chemischen Experimenten.
Montag, 24. November 2008
Montag, 17. November 2008
Sportzeitschriften im Test: Heute das „World Soccer“ Magazin
Nachdem im ersten und bislang einzigen Beitrag dieser Serie am 4. Dezember 2007 das FIFA Magazin vorgestellt wurde, soll heute die englische Fußballzeitschrift „World Soccer“ im Mittelpunkt stehen.
Bei „World Soccer“ handelt es sich um ein renommiertes englischsprachiges Fußballmagazin, das monatlich im A4-Format erscheint und sich an eine internationale Leserschaft richtet. Es gehört, neben Größen wie dem „Kicker“, der „Gazetta“ oder „Marca“, zum als „European Sports Magazines“ bekannten Pool europäischer Sportzeitschriften, die u. a. jährlich den „Golden Shoe“ für den Besten der europäischen Torjägerliste vergeben. Für die journalistische Qualität zeichnen sich bekannte Fußballjournalisten wie Brian Glanville oder Keir Radnedge verantwortlich.
Das im deutschsprachigen Raum nicht verkaufte Magazin umfasst etwa 110 Seiten, die sich in einen etwa 80-Seitigen Hochglanzteil und einen sich anschließenden farbigen, aus „normalem“ Zeitungspapier bestehenden Info-/Ergebnisteil gliedert. Letzterer beinhaltet die Ergebnisse und Tabellen einer Vielzahl weltweiter Ligen. Die Leser, die den aktuellen Stand der equadorianischen Liga wissen möchten, wie es in der afrikanischen Champions League aussieht oder warum Rivaldo zum usbekischen Spitzenklub Bunyodkor gewechselt ist, werden sich von diesem Teil bestens informiert fühlen.
Der Hochglanzteil hingegen startet mit den üblichen zehn Seiten a la „das aktuellste des Monats“ mit vielen Bildchen, Q&A-Spielchen und dergleichen, was nett anzuschauen und schnell überblättert ist.
Es schließt sich ein meist von hoher journalistischer Qualität geprägter fußballpolitischer Teil an. Meist geht es um aktuelle Themen, die in Form von ganzseitigen Kommentaren dargelegt werden. In den letzten Monaten ging es beispielsweise um Sinn und Zweck des olympischen Fußballturniers der Männer und die Rolle der FIFA dabei; die beschlossene Erweiterung der EURO auf 24 Teams oder ein kritisches Hinterfragen der sehr laxen „club ownership rules“ der Premier League. Als besonders interessant für die deutschsprachige Leserschaft erscheint dabei die britische Perspektive auf das Spiel. So kommt das deutsche Fußballspiel meist ziemlich schlecht weg, es wird als ideenlos und rein auf Athletik basierend dargestellt. Gern aufgenommen und wiedergegeben werden von deutschen Trainern wie Jogi Löw geprägte Sätze wie „We have to work hard…“. Dabei ist Fußball noch immer (und Gott sei Dank) ein Spiel, bei dem vor allem der Spaß im Vordergrund steht.
Danach folgen Headlines aus den weltweit wichtigsten Fßballligen. Auf der „deutschen“ Seite wird im Oktober die Entwicklung von 1899 Hoffenheim vorgestellt. Nachteilig für den Leser erweist sich hier allerdings die aufgrund der monatlichen Erscheinungsweise eingeschränkte Aktualität der Beiträge. So wird im Teil über Spanien von einer Krise beim FC Barcelona gesprochen, weil die Mannschaft aus den ersten beiden Ligaspielen nur einen Punkt holte und ein Tor schoss. Ironischerweise hat die Mannschaft seitdem die bis heute folgenden neun Ligaspiele sämtlich gewonnen und die Gegner dabei mehrfach mit einem halben Dutzend Gegentoren nach Hause geschickt.
Weiterhin werden allmonatlich die Taktiken von bekannten Trainern analysiert, fremde Ligen vorgestellt (z.B.: Iran) und eine Fußballstadt porträtiert.
So richtig rund wird die Sache dann mit dem Thema des Monats. Im Oktober wird sich dabei auf mehreren Seiten der Übernahme von Manchester City durch Scheichs aus den VAE gewidmet und dem englischen Rekordtransfer von Robinho zu Man City, „The deal that will change football for ever…“. Würde jemand behaupten, der gute Robinho ist mal ordentlich vera….t worden, könnte man ihn nicht als Lügner bezeichnen.
Festzuhalten bleibt, das Magazin ist, trotz gefühlt leicht abnehmender Qualität, sein Geld von jährlich 60 Euro im Abo wert, weil es sich den kritischen Blick unabhängiger journalistischer Betrachtung auf das beliebte Spiel bewahrt hat.
Bei „World Soccer“ handelt es sich um ein renommiertes englischsprachiges Fußballmagazin, das monatlich im A4-Format erscheint und sich an eine internationale Leserschaft richtet. Es gehört, neben Größen wie dem „Kicker“, der „Gazetta“ oder „Marca“, zum als „European Sports Magazines“ bekannten Pool europäischer Sportzeitschriften, die u. a. jährlich den „Golden Shoe“ für den Besten der europäischen Torjägerliste vergeben. Für die journalistische Qualität zeichnen sich bekannte Fußballjournalisten wie Brian Glanville oder Keir Radnedge verantwortlich.
Das im deutschsprachigen Raum nicht verkaufte Magazin umfasst etwa 110 Seiten, die sich in einen etwa 80-Seitigen Hochglanzteil und einen sich anschließenden farbigen, aus „normalem“ Zeitungspapier bestehenden Info-/Ergebnisteil gliedert. Letzterer beinhaltet die Ergebnisse und Tabellen einer Vielzahl weltweiter Ligen. Die Leser, die den aktuellen Stand der equadorianischen Liga wissen möchten, wie es in der afrikanischen Champions League aussieht oder warum Rivaldo zum usbekischen Spitzenklub Bunyodkor gewechselt ist, werden sich von diesem Teil bestens informiert fühlen.
Der Hochglanzteil hingegen startet mit den üblichen zehn Seiten a la „das aktuellste des Monats“ mit vielen Bildchen, Q&A-Spielchen und dergleichen, was nett anzuschauen und schnell überblättert ist.
Es schließt sich ein meist von hoher journalistischer Qualität geprägter fußballpolitischer Teil an. Meist geht es um aktuelle Themen, die in Form von ganzseitigen Kommentaren dargelegt werden. In den letzten Monaten ging es beispielsweise um Sinn und Zweck des olympischen Fußballturniers der Männer und die Rolle der FIFA dabei; die beschlossene Erweiterung der EURO auf 24 Teams oder ein kritisches Hinterfragen der sehr laxen „club ownership rules“ der Premier League. Als besonders interessant für die deutschsprachige Leserschaft erscheint dabei die britische Perspektive auf das Spiel. So kommt das deutsche Fußballspiel meist ziemlich schlecht weg, es wird als ideenlos und rein auf Athletik basierend dargestellt. Gern aufgenommen und wiedergegeben werden von deutschen Trainern wie Jogi Löw geprägte Sätze wie „We have to work hard…“. Dabei ist Fußball noch immer (und Gott sei Dank) ein Spiel, bei dem vor allem der Spaß im Vordergrund steht.
Danach folgen Headlines aus den weltweit wichtigsten Fßballligen. Auf der „deutschen“ Seite wird im Oktober die Entwicklung von 1899 Hoffenheim vorgestellt. Nachteilig für den Leser erweist sich hier allerdings die aufgrund der monatlichen Erscheinungsweise eingeschränkte Aktualität der Beiträge. So wird im Teil über Spanien von einer Krise beim FC Barcelona gesprochen, weil die Mannschaft aus den ersten beiden Ligaspielen nur einen Punkt holte und ein Tor schoss. Ironischerweise hat die Mannschaft seitdem die bis heute folgenden neun Ligaspiele sämtlich gewonnen und die Gegner dabei mehrfach mit einem halben Dutzend Gegentoren nach Hause geschickt.
Weiterhin werden allmonatlich die Taktiken von bekannten Trainern analysiert, fremde Ligen vorgestellt (z.B.: Iran) und eine Fußballstadt porträtiert.
So richtig rund wird die Sache dann mit dem Thema des Monats. Im Oktober wird sich dabei auf mehreren Seiten der Übernahme von Manchester City durch Scheichs aus den VAE gewidmet und dem englischen Rekordtransfer von Robinho zu Man City, „The deal that will change football for ever…“. Würde jemand behaupten, der gute Robinho ist mal ordentlich vera….t worden, könnte man ihn nicht als Lügner bezeichnen.
Festzuhalten bleibt, das Magazin ist, trotz gefühlt leicht abnehmender Qualität, sein Geld von jährlich 60 Euro im Abo wert, weil es sich den kritischen Blick unabhängiger journalistischer Betrachtung auf das beliebte Spiel bewahrt hat.
Dienstag, 4. November 2008
Leider kein Spielbericht
Sorry Leute, diese Woche habe ich es leider nicht geschafft einen Spielbericht zu schreiben. Auch für das nächste Spiel am Donnerstag wird es keinen Bericht geben, da ich am Freitag nach Spanien fliege. An dieser Stelle sei aber noch mal auf Andrés tollen Bericht vom Führenden der Bundesliga verwiesen.
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