Um die im letzten Post erwähnten „unbekannten Spieler von Hoffenheim“ einmal genauer unter die Lupe zu nehmen, reiste ich am Mittwochabend ins „schöne“ Bochum. Und es sollte sich lohnen. Auf dem Programm am 10. Spieltag der Bundesliga stand das Spiel eines der kleineren Ruhrgebiets-Traditionsvereine gegen die von Didi Hopp finanzierte Sportgruppe aus dem beschaulichen Hoffenheim.
Für mich nicht unwichtig, gestaltete sich die An- und Abreise von Düsseldorf-Derendorf nach Bochum und Retour nahezu unvergleichlich einfach. Vor der Haustür in die S1 stolpern, am Bochumer Hauptbahnhof in die Straßenbahn umsteigen und nach 1 Haltestelle steht man direkt vorm Stadioneingang. Das Ruhrstadion ist ein unspektakuläres, aber sympathisches Stadion was von innen wie außen ein klein wenig angestaubt wirkt aber dennoch sehr gut zu diesem Verein und seinen Fans zu passen scheint und die Ansprüche von daher wohl völlig erfüllt. Die Anhänger des VfL, aber dass ist ja im Westen nichts Neues, kamen ebenfalls recht entspannt daher.
Das Spielniveau, um dies vorwegzunehmen, überraschte mich sehr positiv. Im Vergleich zu in der Vergangenheit besuchten Bundesligapartien begann das Spiel mit sehr hohem Tempo, und das sollte auch die nächsten 75 Minuten so bleiben. Nach Bochums Paukenschlag mit dem 1:0 bereits in der 2. Spielminute gestaltete sich die Partie in der ersten Halbzeit recht offen. Obwohl auf beiden Seiten nur wenige klare Chancen herausgearbeitet werden konnten, hatte das Duell ob des hohen Tempos und der gelegentlicher spielerischer Schmankerl einen hohen Unterhaltungswert.
In der 2. Hälfte spielte dann nur noch eine Mannschaft, und das war Hoffenheim. Das Team ging noch mehr Risiko und profitierte davon, dass Bochum dem hohen Tempo der 1. Hälfte Tribut zollen musste. Das Geschehen auf dem Platz machte den Eindruck, als spielte ein guter Bundesligaverein in der 1. Pokalrunde gegen einen Fünftligisten. Dabei war Bochum gar nicht mal so schlecht, nur Hoffenheim war dem Gegner von der individuellen Athletik und der Spielauffassung der Akteure derart überlegen, wie ich es glaube ich noch nie in einem Fußballstadion gesehen habe. Die von (erstaunlicherweise!) doch recht vielen Auswärtsfans angetriebenen Spieler von 1899 ließen einen geordneten gegnerischen Spielaufbau gar nicht erst zu. Insbesondere die vorgezogene Spielweise der beiden klasse Außenverteidiger Ibertsberger und Beck verhinderte, dass Bochum über die Außen zur Entfaltung kam. Und was durch die Mitte kam, wurde eine leichte Beute der schnellen Hoffenheimer. Überhaupt hatte man beständig den Eindruck, 1899 spiele die ganze Zeit über Konterfußball. Das Team verzichtet auf den im deutschen Fußball sonst so gern gepflegten behäbigen Spielaufbau und spielt extrem schnell und über wenige Stationen nach vorn. Die vorhandene Klasse der Mittelfeldspieler und die extreme Schnelligkeit von Obasi und Ba im Angriff ermöglichen eine solche Spielweise. Hinzu kommt ein weiteres interessanter Feature: sämtliche Standardsituationen aus „nutzlosen“ Mittelfeldpositionen werden schnellstmöglich ausgeführt, was den Spielfluss des eigenen Teams deutlich erhöht und eine Neuerung in der Bundesliga darstellt, an die sich die meisten Teams (der HSV hat es am 9. Spieltag zu spüren bekommen) erst einmal gewöhnen müssen.
Insgesamt ein sehr lohnenswerter Fußballabend, vor allem da es mit Hoffenheim eine Mannschaft zu sehen gab, die einen für die Bundesliga sehr unüblichen Spielstil pflegt. Zu guter letzt noch ein Wort zum auch den Dresdner Fußballfreunden nicht unbekannten Schiri Gagelmann: Der kann´s einfach nicht!
Die Heimreise gestaltete sich ähnlich erfreulich wie der gesamte Abend und bereits eine gute Stunde nach Spielschluss erreichte ich wieder mein trautes Heim.
Donnerstag, 30. Oktober 2008
Freitag, 24. Oktober 2008
Hallenfußball regional: Brilliant Orange?
Der holländischen Nationalelf eilen mehrere Klischees voraus. Man sagt, sie würde immer wieder brillante Fußballer hervorbringen (denkt man nur an Cruyff, van Basten, Gullit, Bergkamp und diese Liste ließe sich nach belieben weiterführen). Warum dem so ist, das ein solch kleines Land so viele gute Spieler hervorzaubern kann beschäftigt viele Fußballgeister. Ein Meilenstein in der Erklärung holländischen Fußballs ist dabei David Winners Buch „Brilliant Orange“. Er erklärt den holländischen Fußball aus der holländischen Kulturgeschichte heraus, die sich in ihrer Historie immer wieder mit der Gewinnung von Raum auseinandersetzen musste. Das Abtrotzen des Raumes vom Meer prägte die Holländer scheinbar so stark, dass sich dies auch im Fußball niederschlug. Aus dieser Besonderheit entstand der „Total Football“ der 70er Jahre der den Niederlanden hintereinander zwei Finalteilnahmen bei WM-Endspielen einbrachte. Wie jeder weiß verloren sie beide Spiele und hier kommen wir zum dritten Merkmal des holländischen Fußballs – überhöhtes Selbstbewusstsein, manche würden auch von Arroganz sprechen.
Gestern spielten beim Hallenfußball ein 7er Team (Mehr) gegen eine orange Mannschaft mit 6 Mann. Jetzt raten sie mal wer ein sicher geglaubtes Spiel noch verloren hat. Sie haben recht; es war Orange. Ich möchte an dieser Stelle nicht behaupten, dass Orange auch nur eine der vorher angesprochenen Tugenden der Holländer mitbrachte, aber sie beherrschten das Spiel. Noch 10 Minuten vor Schluss stand es 7:4 für Orange und es gab nicht einen Grund am Sieg des Teams zu zweifeln. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte holte sich Teamleader Dirk bei Orange eine Zerrung und wurde in einem Akt von Barmherzigkeit an Mehr verkauft, um dort im Tor zu stehen. Dafür bekam Orange Robert der bis dato die Abwehr von Mehr stabilisierte. Diese Arbeit verrichtete er jetzt für Orange und was taktisch noch wichtiger war, er hinterließ eine riesige Abwehrlücke bei Mehr. Diese wurde von niemand ernsthaft gefüllt und so gelang es Orange immer wieder aus einer massierten Abwehr heraus tief in die gegnerische Hälfte vorzustoßen und einen komfortablen Vorsprung auszubauen. Mehr sah nicht wirklich gut aus, Anton normalerweise Torgarant schaffte es leider nicht aus 20cm liegend ein leeres Tor zu treffen, sondern spitzelte den Ball tatsächlich über (!) das Gehäuse. Doch die letzten 10 Minuten veränderten das Spiel total. Orange im arroganten Siegesrausch ließ einen wahrlich harmlosen Kopfball von Torsten ins eigene Tor kullern (riesen Torwartfehler), nur 30 Sekunden später erzielte Mehr den Anschlusstreffer. Orange brach auseinander, konnte aber bis 23:00 Uhr wenigstens das Unentschieden halten. In der Nachspielzeit setzte dann Saschi mit einem Kopfball den Todesstoß und brachte Mehr einen eigentlich nicht mehr für möglich gehaltenen Sieg.
Der Aprés-Kick wurde im riesa efau durchgeführt. Ein buntes Spektrum an Themen wurde erörtert. Saschi bemängelte die Gitarrenlastigkeit bei Iron Maiden und erklärte seine Vorstellungen über den perfekten Song. Weitere Themenschwerpunkte waren die unbekannten Spieler von Hoffenheim, die Frage ob man den Bärenzwinger besser mietet oder eine Trinkpauschale einrichten sollte und das Geheimnis des wohlriechenden Leibchens. Die Geheimformel heißt übrigens: Lenor.
Gestern spielten beim Hallenfußball ein 7er Team (Mehr) gegen eine orange Mannschaft mit 6 Mann. Jetzt raten sie mal wer ein sicher geglaubtes Spiel noch verloren hat. Sie haben recht; es war Orange. Ich möchte an dieser Stelle nicht behaupten, dass Orange auch nur eine der vorher angesprochenen Tugenden der Holländer mitbrachte, aber sie beherrschten das Spiel. Noch 10 Minuten vor Schluss stand es 7:4 für Orange und es gab nicht einen Grund am Sieg des Teams zu zweifeln. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte holte sich Teamleader Dirk bei Orange eine Zerrung und wurde in einem Akt von Barmherzigkeit an Mehr verkauft, um dort im Tor zu stehen. Dafür bekam Orange Robert der bis dato die Abwehr von Mehr stabilisierte. Diese Arbeit verrichtete er jetzt für Orange und was taktisch noch wichtiger war, er hinterließ eine riesige Abwehrlücke bei Mehr. Diese wurde von niemand ernsthaft gefüllt und so gelang es Orange immer wieder aus einer massierten Abwehr heraus tief in die gegnerische Hälfte vorzustoßen und einen komfortablen Vorsprung auszubauen. Mehr sah nicht wirklich gut aus, Anton normalerweise Torgarant schaffte es leider nicht aus 20cm liegend ein leeres Tor zu treffen, sondern spitzelte den Ball tatsächlich über (!) das Gehäuse. Doch die letzten 10 Minuten veränderten das Spiel total. Orange im arroganten Siegesrausch ließ einen wahrlich harmlosen Kopfball von Torsten ins eigene Tor kullern (riesen Torwartfehler), nur 30 Sekunden später erzielte Mehr den Anschlusstreffer. Orange brach auseinander, konnte aber bis 23:00 Uhr wenigstens das Unentschieden halten. In der Nachspielzeit setzte dann Saschi mit einem Kopfball den Todesstoß und brachte Mehr einen eigentlich nicht mehr für möglich gehaltenen Sieg.
Der Aprés-Kick wurde im riesa efau durchgeführt. Ein buntes Spektrum an Themen wurde erörtert. Saschi bemängelte die Gitarrenlastigkeit bei Iron Maiden und erklärte seine Vorstellungen über den perfekten Song. Weitere Themenschwerpunkte waren die unbekannten Spieler von Hoffenheim, die Frage ob man den Bärenzwinger besser mietet oder eine Trinkpauschale einrichten sollte und das Geheimnis des wohlriechenden Leibchens. Die Geheimformel heißt übrigens: Lenor.
Sonntag, 19. Oktober 2008
Hallenfußball regional: Kurzer Bericht
Bei der Sportschau soll es mal eine Regel gegeben haben, nach der bei guten Spielen ein länger und nach schlechten Spielen einen kürzerer Bericht im Fernsehen zu sehen war. Ich glaube nicht das diese Regel in dieser Form noch besteht und wenn dann nur noch in Ansätzen, aber das sei an dieser Stelle auch nicht ausdiskutiert. Wenn dieser Blog auch eine solche Regel hätte, dann sollte der nun folgende Bericht kein allzu langer werden. Denn – der aufmerksame Leser wird es schon gemerkt haben – der letzte Donnerstag bekam kein wirklich schönes Spiel zu sehen.
Team Bunt hatte sich während der gesamten Spielzeit von 90 Minuten nicht wirklich gefunden. Zu unterschiedlich waren die Ideen von gutem Fußball. Auf der anderen Seite machte Orange nur soviel wie wirklich notwendig war, versemmelte ein paar 100% Chancen und spielte maximal soliden Fußball, mit der ein oder anderen schönen Aktion, mehr aber auch nicht, vor allem deshalb nicht, weil man mehr auch nicht zu tun hatte. Einer der drei Fans, die für einen neuen Besucherrekord bei den Hallenkickern sorgten meinte nachdem Spiel, ihm fehlten vollkommen die Emotionen auf dem Platz. So spielte Orange ein Spiel, wie immer vom energischen Stephan angeführt, bei dem man nie das Gefühl hatte sie könnten es verlieren, obwohl Bunt über lange Zeit den Spielstand offen hielt. Am Ende allerdings gewann Orange mit 9:6.
Da man die Fans auch gleich noch beim Aprés Kick begrüßen durfte, wurde es diesmal eine große Runde mit einem ebenso großem Themenbereich an Gesprächen. Es wäre an dieser Stelle zu viel auf einzelne Aspekte einzugehen. Die Gruppe sollte sich wieder sehen, zwei Tage später auf Jans und Stephans hervorragender Party und bei frischem Döner und gezapftem Bier zu feiern.
Team Bunt hatte sich während der gesamten Spielzeit von 90 Minuten nicht wirklich gefunden. Zu unterschiedlich waren die Ideen von gutem Fußball. Auf der anderen Seite machte Orange nur soviel wie wirklich notwendig war, versemmelte ein paar 100% Chancen und spielte maximal soliden Fußball, mit der ein oder anderen schönen Aktion, mehr aber auch nicht, vor allem deshalb nicht, weil man mehr auch nicht zu tun hatte. Einer der drei Fans, die für einen neuen Besucherrekord bei den Hallenkickern sorgten meinte nachdem Spiel, ihm fehlten vollkommen die Emotionen auf dem Platz. So spielte Orange ein Spiel, wie immer vom energischen Stephan angeführt, bei dem man nie das Gefühl hatte sie könnten es verlieren, obwohl Bunt über lange Zeit den Spielstand offen hielt. Am Ende allerdings gewann Orange mit 9:6.
Da man die Fans auch gleich noch beim Aprés Kick begrüßen durfte, wurde es diesmal eine große Runde mit einem ebenso großem Themenbereich an Gesprächen. Es wäre an dieser Stelle zu viel auf einzelne Aspekte einzugehen. Die Gruppe sollte sich wieder sehen, zwei Tage später auf Jans und Stephans hervorragender Party und bei frischem Döner und gezapftem Bier zu feiern.
Montag, 13. Oktober 2008
Hallenfußball regional: Spitzenspiel
Objektiver Journalismus - geschätzter Leser - ist in unserer Zeit ein fast vergessenes Gut. Man findet ihn wohl nur noch in einigen Ecken zusammengekauert und man ist sich nicht so recht sicher, ob er immer schon dort zu finden war und man ihn nur nie suchte oder ob er mal ein wirkliches Mitglied der Zunft war. Wir können an dieser Stelle, diese Frage nicht vertiefen. Was wir allerdings können, ist einen Standpunkt beziehen. Ihr Autor gehört nicht zu den „Verlierern in der Schmollecke“, nein hier wird eine Meinung vertreten und wer dagegen ist, der schreibt eben einen Kommentar.
Genau deshalb war das Spiel letzte Woche ein echtes Spitzenspiel! Nun könnte man argumentieren das spielerisch bessere Team hat verloren, weil sie an einer starren Abwehrmauer abprallten und der Platz bei einer wiederholten Rekordbeteiligung recht eng wurde, aber – wenn sie mich fragen – ist das reine Verliererrhetorik. Die Aufstellungen der Teams waren fast eine Kopie der Vorwoche. Eine überragende spielerische Mannschaft kämpfte gegen hartgesottene Abwehrrecken. Da das Abwehrteam „Bunt“ wirklich mit jedem Mann vorm eigenen Strafraum stand und das spielerische Team „Orange“ versuchte irgendwie daran vorbei zu kommen, entwickelte sich ein wahrer Klassiker. Während „Orange“ mit voller Kraft stürmte (was nichts anderes heißt, als das keiner sich für die Abwehrarbeit wirklich begeistern konnte) setzte Bunt geschickte nadelstichartige Konter. Um ein kleines Beispiel zu geben. Abwehrorganisator Oerdie steht in der eigenen Hälfte auf der Hälfte zwischen Mittellinie und eigenem Strafraum. Der Torwart von Orange (ich denke es war Torsten, CdM) erinnerte mehrmals seine Hintermannschaft auf Schlikkes aufzupassen, welcher auf seiner rechten Angriffsseite alle Freiheiten genoss. Auf Oerdies langen Ball auf rechts rammte Schlikkes in den freien Raum (noch immer von Torsten angemahnt) und wuchte die präzise getimte Flanke von Oerdie in die Maschen. Traumtor! Ein weiterer Treffer dieses Kalibers war Oerdies Knaller ins linke Dreiangel. Dieses Tor löste allerdings Diskussionen bei Mannschaftskapitän Stephan aus, der zu Recht Oerdies Offensivdrang bemängelte, Traumtor hin oder her – Disziplin muss schon sein. Nicht vergessen soll Saschis Topleistung sein. Der einen wunderbaren Hackentreffer im Stile eines Roland Müllers feierte (wenngleich Roland zwar diesen Treffer theoretisch drauf hatte, ihn aber nie in dieser Form wirklich praktisch umsetzen konnte). Am Ende gewann jedenfalls Bunt hoch verdient mit 10:7 (oder so).
Der Apres-Kick im riesa efau beschäftigte sich nicht nur mit Oerdies falschem Stellungsspiel, sondern erörterte auch die Frage, wieso bitte schon um 23:00 Uhr Küchenschluss sei und wer das erste Bier trinken durfte.
Genau deshalb war das Spiel letzte Woche ein echtes Spitzenspiel! Nun könnte man argumentieren das spielerisch bessere Team hat verloren, weil sie an einer starren Abwehrmauer abprallten und der Platz bei einer wiederholten Rekordbeteiligung recht eng wurde, aber – wenn sie mich fragen – ist das reine Verliererrhetorik. Die Aufstellungen der Teams waren fast eine Kopie der Vorwoche. Eine überragende spielerische Mannschaft kämpfte gegen hartgesottene Abwehrrecken. Da das Abwehrteam „Bunt“ wirklich mit jedem Mann vorm eigenen Strafraum stand und das spielerische Team „Orange“ versuchte irgendwie daran vorbei zu kommen, entwickelte sich ein wahrer Klassiker. Während „Orange“ mit voller Kraft stürmte (was nichts anderes heißt, als das keiner sich für die Abwehrarbeit wirklich begeistern konnte) setzte Bunt geschickte nadelstichartige Konter. Um ein kleines Beispiel zu geben. Abwehrorganisator Oerdie steht in der eigenen Hälfte auf der Hälfte zwischen Mittellinie und eigenem Strafraum. Der Torwart von Orange (ich denke es war Torsten, CdM) erinnerte mehrmals seine Hintermannschaft auf Schlikkes aufzupassen, welcher auf seiner rechten Angriffsseite alle Freiheiten genoss. Auf Oerdies langen Ball auf rechts rammte Schlikkes in den freien Raum (noch immer von Torsten angemahnt) und wuchte die präzise getimte Flanke von Oerdie in die Maschen. Traumtor! Ein weiterer Treffer dieses Kalibers war Oerdies Knaller ins linke Dreiangel. Dieses Tor löste allerdings Diskussionen bei Mannschaftskapitän Stephan aus, der zu Recht Oerdies Offensivdrang bemängelte, Traumtor hin oder her – Disziplin muss schon sein. Nicht vergessen soll Saschis Topleistung sein. Der einen wunderbaren Hackentreffer im Stile eines Roland Müllers feierte (wenngleich Roland zwar diesen Treffer theoretisch drauf hatte, ihn aber nie in dieser Form wirklich praktisch umsetzen konnte). Am Ende gewann jedenfalls Bunt hoch verdient mit 10:7 (oder so).
Der Apres-Kick im riesa efau beschäftigte sich nicht nur mit Oerdies falschem Stellungsspiel, sondern erörterte auch die Frage, wieso bitte schon um 23:00 Uhr Küchenschluss sei und wer das erste Bier trinken durfte.
Freitag, 3. Oktober 2008
Hallenfußball regional: Donnerstagsfestspiele
Letzten Donnerstag erlebte die Halle 2 der Freiberger Arena einen Demonstration wirklich sehenswerten Fußballs. Zwei klasse Teams trafen aufeinander und zeigten eine über weite Strecken spannende und in vielen Phasen wirklich erstklassige Partie. Orange mit Fußballergrößen wie Dirk, Torsten (CdM) oder Mike ausgerüstet versuchten ihr gefährliches Kurzpassspiel gegen die hart kämpfenden Jungs von Bunt um Stephan und Andre anzuwenden. Orange hatte auch den etwas besseren Start und führte mit 1:0. Auf der anderen Seite produzierte Bunt aller 2 Minuten eine neue Großchance nur um sie, mit zunehmender Spielzeit immer kläglicher zu vergeben. Gefühlt stand es 5:2 für Bunt, jedoch schoss Orange zum 0:2 ein. Wer dachte Bunt würde nun zerfallen sah sich getäuscht. Wenn auch die 100% Chancen immer noch nicht genutzt werden, so half Orange nun nach. Zwei unglückliche Tore verhalfen zum Ausgleich der Partie, bevor Leo nach schönem Konter sogar zum 3:2 für Bunt erhöhte. Nun entwickelte sich ein sehr passabler Kick bei dem es Bunt schaffte, die individuelle Klasse von Orange zu stören, diese jedoch nie vollkommen in den Griff bekam. Orange steigerte sich und schoss wirklich sehr schöne Tore. Auch wenn es am Ende nur zu einem knappen 6:4 für Orange reichte, waren sie es doch, die mehr zu zusetzen hatten und ihre individuelle Klasse immer mehr einbringen konnten.
Der Apres-Kick – diesmal wieder in der Auszeit – beschäftigte sich mit den unglaublichen Möglichkeiten des Schalls in Verbindung mit unseren Fußballspielen und der Frage, wie man größere Geldsummen steuerlich gut absetzen kann.
Der Apres-Kick – diesmal wieder in der Auszeit – beschäftigte sich mit den unglaublichen Möglichkeiten des Schalls in Verbindung mit unseren Fußballspielen und der Frage, wie man größere Geldsummen steuerlich gut absetzen kann.
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