Dienstag, 28. April 2009

Hallenfußball regional: Statistik zum 23.4.

Da die Kicker am letzten Donnerstag nur 6 Leute finden konnten, wurde ganz nach bestehender Tradition improvisiert. 3 Matches 3 gegen 3 wurden durchgeführt. Die Mannschaft die zuerst 10 Tore geschossen hatte gewann.

Dirk – Jens – Robert gegen Stephan – Mike – Tom 10:9
Robert – Stephan – Mike gegen Dirk – Jens – Tom 10:7
Dirk – Mike – Tom gegen Stephan – Robert – Jens 10:5

Sonntag, 15. März 2009

Sport im Westen (VII): Düsseldorf - Aue 0:0

Beachtliche 12.000 Düsseldorfer Fans und etwa 200 unentwegte Schlachtenbummler aus dem Erzgebirge hatten sich eingefunden, um an diesem frühlingshaften Samstag bei Temperaturen von bis zu 16 Grad in der Sonne das Drittligaduell der einheimischen Fortuna gegen die Wismutkicker zu genießen.
Von Genuss war allerdings keine Spur, ja nicht einmal ein Hauch war davon zu spüren. Lediglich das Stadion und der erstklassige Support des Düsseldorfer Fanlagers konnten eine Profifußball-Atmosphäre vermitteln. Das Geschehen auf dem Rasen hatte, wenn überhaupt, lediglich Oberliagniveau.
Die Düsseldorfer Spieler, als derzeitiger Tabellenzweiter immerhin auf einem Aufstiegsplatz in die Zweite Liga, hatten ganz offensichtlich eine interne Wette abgeschlossen, die derjenige Feldspieler gewinnen sollte, der sich am wenigsten von allen bewegt.
Aue kam diese Lethargie der Fortunen sehr entgegen. Um sich das Leben aber nicht gar zu leicht zu machen an diesem Nachmittag, dezimierten sich die Erzgebirgler durch einen nachtretenden Sportkameraden nach 20 Minuten selbst. Der Rotsünder ging duschen und Aue spielte 70 Minuten zu zehnt. Nicht dass man es irgendwie bemerkt hätte, im Gegenteil, bis auf die letzten 10 Minuten hielt Aue ohne großen Aufwand gut mit und überstand dann auch die letzten panischen Angriffsbemühungen der Rheinländer. Ein absoluter Grottenkick, Unfähigkeit wohin das Auge blickte. Zum Wohle der Dritten Profiliga im deutschen Fußball kann über dieses Spiel nur der Mantel des Schweigens gehüllt und es schnell vergessen werden.
Erst die kurzfristige Absage der an diesem Wochenende im elterlichen Garten geplanten Baumfällarbeiten und die Zurverfügungstellung eines VIP-Tickets ermöglichten den Besuch dieses „Spiel des Grauens“. Wenigstens gab´s so zwischendurch leckeres Bier und am Ende noch ein warmes Essen für lau. Besser als nix.

Hallenfußball regional: Auszeit vor dem Aus?

Das allseits beliebte Ritual der Donnerstagskicker – der Aprés Kick – steht vor dramatischen Veränderungen. Doch kommen wir dazu später, zuerst der Spielbericht zum letzten Kick am Donnerstag.

Weiß/Gelb: Dirk – Schlikkes – Behre – RobertV – Saschi – Tommer

Dunkel: Anton – Torsten – Mike – Burkhard – Roberto – Sebastian

In einem durchaus sehenswerten Spiel trafen zwei Systeme aufeinander. Weiß/Gelb mit einer schnellen Kontertaktik, die über wenige Stationen versuchte direkt zum Torerfolg zu kommen, gegen Dunkel, die ein technisch sehr versiertes Kurzpassspiel aufzogen. Beiden Mannschaften gelang es ein spannendes Spiel auf die Platte zu zaubern, das zwar von der ein oder anderen Nicklichkeit begleitet wurde, aber viele sehenswerte Aktionen hatte. Die ersten Minuten gehörten Weiß/Gelb, doch schnell konnte auch Dunkel ins Spiel finden. Immer wieder beeindruckte die Mannschaft durch klug vorgetragene Doppelpässe (ich erinnere mich an einen sehr feinen Pass von Mike, der den Strafraum durchkreuzte und von Burkhard sehenswert abgeschlossen wurde) und feine Einzelleistungen (wie von Anton, der die Weiß/Gelbe Hintermannschaft zu verunsichern wusste). Zur Mitte des Spiels verlagerte sich das Gewicht zunehmends auf die Seite von Dunkel, die dann auch folgerichtig in Führung ging, zu viele klare Torchancen vergab Weiß/Gelb, die aber in den letzten 15 Minuten noch einmal aufdrehten (vielleicht weil sie das in sich geschlossenere Team waren) und 3 Minuten vor Ende der Partie die abermalige Führung erzielten und diese nicht mehr hergaben.

Kommen wir nun aber zum Aprés-Kick. Dieser fand wieder in der Auszeit statt, fraglich ist aber wie lange dieses sozial höchst wichtige Ereignis noch dort stattfinden wird, da die Auszeit ab dem 16.3. den Lokalschluss auf 23:00 Uhr vorverlegt, zeitgleich mit dem Abpfiff der Donnerstagskicker. In einem langen 16 Augen Gespräch mit der stellvertretenden Restaurantleiterin , welche an dieser Stelle noch einmal für ihre kundenfreundliche Einsatzbereitschaft explizit gelobt wird, mussten die Donnerstagskicker weiterhin erfahren, dass ab dem Jahresende ein neuer Caterer die Auszeit übernehmen wird und sich Freiberger aus dem Geschäft zurückzieht. Zwar wird keiner der Donnerstagskicker dem Freiberger Bier eine Träne nachweinen, eine gänzliche Schließung der Restauration wäre aber wohl als ein Verlust zu bezeichnen, gerade auch wegen der neuen Tradition des Pre-Kicks, einer zwar noch kleinen aber wachsenden Runde, die vor dem Spiel sich auch gern die ein oder andere Live-Sport Übertragung ansieht.

Freitag, 6. März 2009

Hallenfußball regional: Rot/Orange gewinnt gegen Blau

Nach einigen Wochen des Nichterscheinens, die bestens durch Andres Berichte zum Sport im Westen überbrückt wurden, (und hoffentlich noch viele interessante Stories hervorbringt) kommt hier wieder ein Spielbericht der Hallenkicker.
Am gestrigen Donnerstag konnten Dank des beherzten Einsatzes von Burkhard schnell zwei Mannschaften zusammengestellt werden. Diese waren:
Rot/Orange: Dirk – Stephan – Torsten – Matze – Anton (ab 15.) – Tommer
Blau: Mike – Kurt – Burkhard – Schlikkes – Behre – Sebastian
Der Beginn dieser recht gutklassigen Partie gehörte Blau, die anfangs gute Chancen besaßen und schnell durch einen strammen aber mittigen Schuss von Behre in Führung gingen, der Matze durch die Beine rutschte. Doch Rot/Orange fing sich sehr schnell und kontrollierte fortan das Spiel. Antons Präsenz erhöhte sogar noch den Druck, leider konnte er aber nicht zu einer verbesserten Torausbeute beitragen. Zahlreiche beste Einschussmöglichkeiten vergab er in der ersten halben Stunde. Trotzdem führte ab dem 2:1 für Rot/Orange nur noch diese Mannschaft. In der Abwehr stand man recht kompakt und im Angriff wirbelten Torsten, Dirk und Anton, wobei letztere wie schon erwähnt auch gern mal vorbeiwirbelte. In dieser Phase fiel Schlikkes als Torwartgott auf. Ohne großen Aktionsraum entschärfte er zahlreiche Bälle, dank seiner großartigen Reflexe und dem Unvermögen von Rot/Orange den Ball auch nur einen Meter weiter nach rechts oder links zu schießen. Doch diese mangelnde Chancenverwertung rächte sich nicht. Gegen Ende des Spiels konnte Rot/Orange den Vorsprung konstant auf 3 bis 4 Tore festsetzen. Pünktlich um 23 Uhr beendete das Servicepersonal der Halle die Partie und damit ein teilweise sehr ansehnliches Spiel.
Der neuen Tradition des Pre-Kicks folgend trafen sich einige Kicker schon vor Spielbeginn im Rackwitz und beratschlagte die neuesten Nachrichten der Woche, insbesondere aus dem Bereich Fußball.

Dienstag, 3. März 2009

Sport im Westen (VI): Aachen - Duisburg 1:2

Die Winter-Fußball-Offensive bei Sport im Westen fand am Montagabend seine Fortsetzung beim „Spitzenspiel“ der 2. Liga, den Alemannen aus Aachen gegen den Meidericher SV aus Duisburg. Hauptgrund für meinen Besuch im tiefen Westen war neben dem Fußballerlebnis im Allgemeinen besonders das Stadion der Alemannia, der Aachener Tivoli. In einer Saison, nach deren Ende die europäische Fußballgemeinde wieder Abschied von einigen Fußballstadien nehmen wird, die die Fußballkultur des letzten Jahrhunderts zum Teil maßgeblich mit geprägt haben (beispielhaft seien hier Anfield Road, Liverpool und San Mames, Bilbao, aufgeführt), wird auch der Aachener Tivoli seine Pforten für immer schließen. Ab der nächsten Spielzeit rollt das Leder in Aachen im neuen Tivoli, einer Sitzplatzarena in Steinwurfentfernung des alten Stadions.
Da ich schon länger diese traditionsreiche Arena besuchen wollte, es jedoch bisher nie klappen wollte war ich froh, Montagnachmittag gut gelaunt und erwartungsfroh den Zug Richtung Aachen zu betreten. Und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht: der Tivoli ist von außen wie innen ein einzigartiges Plätzchen, nach meinem Empfinden eines der schönsten deutschen Fußballplätze mit urtümlichen Kuriositäten und dem Flair, die eine Spielstätte unverwechselbar machen.
Dazu gehören natürlich auch die Zuschauer, die nach einer reichlichen halben Stunde den herrlich heraus gespielten Führungstreffer der Heimmannschaft bejubeln konnten. Duisburg lies sich nicht schocken und glich kurz darauf aus dem Gewühle heraus aus. In der zweiten Halbzeit ein ähnliches Bild wie in der ersten: Duisburg mit spielerischen Übergewicht, die Aachener hingegen mit den Zuschauern im Rücken leidenschaftlicher. Das Spiel war schnell und von anständigem Niveau. Gegen Ende schlug das Pendel nicht zu Unrecht zu Gunsten der Duisburger aus, die das Glück des Tüchtigen hatten und eine der raren Gelegenheiten in der 84. Minute zum Siegtreffer nutzen konnten. Aachen verliert damit den Kontakt zu Rang 3, der zur Teilnahme an den Relegationsspielen gegen den Bundesliga-16. berechtigt. Duisburg hingegen wahrt den Anschluss zur Tabellenspitze.
Die Rückreise gelang dann mit etwas Glück gut, nachdem ich mich beim notwendigen Busumsteigen in Aachen fast verfranzt hatte und glücklicherweise gerade an einem kleinen Bahnhof strandete, von wo mich der RE1, das „Rückgrat des SPNV in NRW“, sicher und pünktlich aufsammelte und nach Düsseldorf transportierte.
Übrigens: Die Schokoladenstadt Aachen ist mit seinem Weltkulturerbe-Dom, in dem sich die Gebeine Karls des Großen im Karlsschrein befinden und wo eine große Anzahl an Königen des HRRDN gekrönt wurden, sowie seiner interessanten Altstadt natürlich auch ohne Fußball immer eine Reise wert. Der gute Sportfreund Tommer und seine noch bessere spanische Hälfte werden das sicherlich gern bestätigen.

Dienstag, 24. Februar 2009

Sport im Westen (V): Leverkusen - Hamburger SV 1:2

Bei nieseliger Witterung fuhr ich eine halbe Stunde vor Anpfiff des Sonntagsspiels der Bundesliga mit dem Radl rüber zum Rheinstadion. An der Tageskasse standen eine Unmenge Leute und es waren nur noch 5 Minuten bis es losging. Als ich mich gerade wieder trollen wollte, spricht mich jemand an, der eine Dauerkarte von ´nem verhinderten Kumpel dabei hatte. Auf diese Weise umsonst ins Stadion gelangt, revanchierte ich mich bei den Jungs mit einer Runde Bier und verbrachte das Spiel in ganz angenehmer Atmosphäre unter einer Handvoll Leverkusener Fans in Karnevalsstimmung.
In ebensolcher befanden sich die mitgereisten etwa 6000 (!) Hamburger Anhänger unter den 40.000 Zuschauern, spätestens nach dem 0:1 durch Marcel Jansens Schuss von der Strafraumgrenze. Den Hamburgern gehörte ganz eindeutig die erste halbe Stunde, total kompakt und schnörkellos mit weiten Bällen, meist auf den guten und sehr aktiven Olic. Leverkusen kam glücklich durch eine starke Aktion von Helmes zum Ausgleich vor der Pause, drehte aber erst nach dieser richtig auf. In eine Phase hinein, in der Leverkusen das Spiel im Griff zu haben schien, gelang Hamburg in Person des treffsicheren Jansen der Siegtreffer. Gegen weiterhin fahrige und umständlich agierende Leverkusener, die in der letzten halben Stunde nicht genug Druck aufbauen konnten, um das Ruder herumzureißen, gelang dem HSV ein wichtiger Auswärtssieg und der Sprung an die Tabellenspitze. Dazu genügte den Hamburgern eine konzentrierte Spielweise in diesem temporeichen, aber nicht extrem hochklassigen Spiel. Leverkusen blieb wie schon zwei Wochen zuvor zu Hause gegen Stuttgart erneut unter seinen Möglichkeiten. Ich frage mich ernsthaft, wie die Mannschaft vor einer Woche gegen Hoffenheim auswärts so glänzen konnte? In der Exilheimat Rheinstadion fehlte eindeutig der Biss. Insbesondere die Mittelfeldraute klappt nicht. Rolfes ist zu zurückhaltend und die anderen drei, Vidal, Barnetta und Renato August zieht es alle drei in die Mitte, wo dann die Räume eng werden. Augusto gehörte mit Helmes und Friedrich dennoch zu den besten Leverkusenern. Beim HSV glänzten Olic, Jarolim und Doppeltorschütze Jansen mit einer starken Partie im linken Mittelfeld.

Montag, 23. Februar 2009

Sport im Westen (IV): Gladbach - Hannover 3:2

Überquert man von Düsseldorf kommend den Fluss in Richtung Westen und lässt Neuss am linken Rheinufer hinter sich, gelangt man nach wenigen Kilometern in eine gegenüber dem gigantischen Ruhr-Ballungsraum merkwürdig einödige Landschaft: Flaches Ackerland so weit das Auge reicht, hie und da mal ein Haus, ein paar Schrebergärten oder ein Dörfchen: Willkommen am Niederrhein! Noch ein paar Kilometer weiter und man erreicht die „Provinzhauptstadt“ Mönchengladbach, Heimat von immerhin 260.000 Einwohnern und des Fußballvereins Borussia VfL, der in den 1970er Jahren unbestritten zu den besten Fußballklubs Europas gehörte. 5 deutsche Meisterschaften, 1 DFB-Pokal, 2 UEFA-Cup-Siege sowie 1 Finalniederlage im Landesmeistercup und 2 im UEFA-Cup-Finale zwischen 1970 und 1980 zeugen von glänzenden Zeiten der "Fohlen".
Heutzutage spielt der Verein mal ´ne Saison in der ersten und mal in der zweiten Liga, aber immer im Borussiapark auf der grünen Wiese am äußersten Stadtrand. Um vom Bahnhof aus dahinzugelangen, erfordert es eine etwa fünfzehnminütige Fahrt mit dem Shuttlebus quer durch die „Metropole“. Und merke: Niemals kurz vor Anpfiff mit dem letzten „Lumpensammlerbus“ zum Stadion fahren, so wie es mir passiert ist. Am Steuer des letzten Busses sitzt nämlich auch der laut O-Ton einer Mitfahrerin „bescheuertste Busfahrer aller Zeiten“. Und ob des nicht vorhandenen fahrerischen und orientierungstechnischen Könnens des Mannes kann man der guten Frau nur zustimmen.
Dank Sponsorenkarte dann kostenfrei und leicht unpünktlich im Stadion, konnte man in der recht angenehmen und ziemlich lautstarken Athmo des eng aber billig gebauten Borussiaparks zunächst eine halbe Stunde Bundesliga-Stümperfußball par excellence begutachten.
Dann aber kam dieser Baumjohann an den Ball und jagt das Leder aus 20 Metern in den Winkel, was die meisten Stadionbesucher und auch mich sehr froh machte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff erhöhte dann der überragende Spieler auf dem Platz, Marko Marin, mit einem feinen Solo durch mehrere Gegenspieler auf 2:0. In der zweiten Hälfte schwanden bei Gladbach Kraft und Courage, relativ mühelos und weiterhin ohne große spielerische Klasse kam Hannover zum Ausgleich. Obwohl sich das Gladbacher Publikum und auch die Mannschaft auf dem Platz schon mit einem erneut sieglosen Spiel abgefunden zu haben schien, gelang dem eingewechselten Neuville kurz vor Schluss der Siegtreffer gegen schwache Hannoveraner. Fazit: Der Fußball ist bekanntlich ein schnelllebiges Geschäft und was heute noch grottenschlecht gurkte könnte mit ein bisschen Selbstvertrauen in ein paar Wochen vielleicht noch für die eine oder andere Überraschung sorgen. Das gilt ganz sicherlich für beide Mannschaften. Ansonsten: Wer jemals in diese Gegend gelangt, lernt verstehen, warum Bertie Vogts nur so sein kann wie Bertie Vogts eben ist! Weiters war das ganze wie üblich ein angenehmer Fußballnachmittag an diesem fast schon frühlingshaften Samstag.

Mittwoch, 11. Februar 2009

Sport im Westen (III): BRD - Norwegen 0:1

Aufgrund der räumlichen Nähe des Austragungsortes Düsseldorf wollten TheArtistFormerlyKnownAsSASCHA und Ich die Creme de la Creme des deutschen Fußballs genauer und live vor Ort unter die Lupe nehmen.
Bis auf das Spiel selbst war das ganze auch recht interessant: Super An- und Abreise inclusive Parkmöglichkeiten, gutes Catering mit Pommes, Brezeln und Warsteiner, ein überdachtes und beheiztes Rheinstadion sowie eine gewisse heimelige Stimmung vor dem Spiel boten ein gutes Drumherum.
Da Deutschland – bis auf Poldi – quasi mit voller Kapelle spielen wollte und wir von Norwegen tatsächlich keinen einzigen Spieler kannten, reichten unsere Ergebnistipps von einem optimistischen 6:0 meinerseits bis zu einem 3:1 von Schabomber, der eine gegnerische Führung prophezeit hatte.
So sollte es letztlich auch kommen, nur das die deutsche Mannschaft weder 6 noch 3 sondern vielmehr gar kein Tor erzielte und erstmals nach 73 Jahren in einem Match gegen Norwegen den Platz als Verlierer verlies. Ungeachtet dessen, dass Heimniederlagen immer peinlich sind, bot die deutsche Elf eine derart gähnend langweilige und uninspirierte Partie, das einem schon Angst und Bange werden konnte. Norwegen gewann völlig verdient und das deutsche Team wurde zu recht mit Pfiffen verabschiedet. Es bleibt zu hoffen, das dass deutsche Team, wenn es in der WM-Quali um die Wurst geht, zulegen kann.
Fazit: Derartige Länderspiele, in denen es nurmehr um die „goldene Ananas“ geht, kann man sich getrost sparen und stattdessen den Abend mit einer tollen Frau, einem guten Buch oder bei einem Whiskey mit dem besten Kumpel verbringen.