Ein letztes Mal traf man sich am Donnerstag, um gemeinsam Fußball zu spielen. Es sollte ein Spiel werden, dessen entscheidende 5 Minuten ihr Reporter leider nicht sah, was mir im nach hinein wirklich Leid tut. Deshalb heute eine sehr persönliche Einschätzung des letzten Partie 2008 (wegen Feiertag keine Spiele am 25.12 und 1.1.), die sich nicht um objektive Kriterien bemüht.
Von einer Weihnachtsfeier kommend und dort ein großes Schnitzel mit Würzfleisch und Käse verdrückend muss ich zugeben, dass ich die ersten Minuten des Spiels mit leichten Verdauungsproblemen zu kämpfen hatte, die auch der vorsorgliche Konsum von zwei Wodka nicht rechtzeitig beheben konnte. Trotzdem kämpfte mein Team bestehend aus: Burkhard – Mike (der erst 20min später kam) – Robert – Anton und mir bestens gegen die vom Papier her favorisierte Mannschaft von Dirk – Saschi – Schlikkes – Sebastian – Torsten (CdM). 4:4 stand es bis zur Ankunft von Mike, worauf dann dieser bei uns erst mit Überzahl, später mit Wechsler mitwirkte. Bei 8:5 für uns verließ ich das Spielfeld als Auswechselspieler, um den Prozess der Nahrungsaufnahme endgültig abzuschließen. 5 Minuten später betrat ich wieder die Halle, voller Tatendrang den Gegner nun endgültig zu vernichten, musste aber feststellen das wir nun mit 8:10 hinten lagen. Was in diesen 5 Minuten passierte entzieht sich meiner Kenntnis und ist trotz meiner sonst blühenden Fantasie nicht mehr vorstellbar. Bis zum Ende des Spiels gelang es uns nicht das Ergebnis zu korrigieren.
Nach Spielschluss übergab dann Saschi sein Amt als Finanzführer, Abteilungsleiter Balllagerung und Vorbild an ununterbrochener Teilnahme. Ich spreche wohl für alle Hallenkicker, wenn ich feststellen muss, dass dieser Verlust kaum kompensiert werden kann. Um keine Schwermut aufkommen zu lassen, handelte Saschi konsequent und nahm gar nicht erst beim Aprés-Kick teil, der wieder im Bärenzwinger stattfand, wo eine nicht unerhebliche Anzahl blutjunger Businessstudenten schon eine Weihnachtsfeier abhielten. Das konnte die Kicker aber nicht abhalten einen (respektive mehrere) Glühwein zu trinken, den frisch von Arbeit ankommenden Stephan zu begrüßen und die Ästhetik von Weihnachtsengeln zu ermitteln.
An dieser Stelle sei noch allen Lesern des Blogs ein friedvolles Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr gewünscht.
Noch ein letzter Hinweis: 2009 wird diese Seite dann schrittweise auf www.tommr.de umziehen.
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