Freitag ist Fußballtag. Doch das Heimareal der Freitagskicker – die Freiberger Arena (nach der Brauerei benannt, die nach einheitlicher Meinung, eines der wenigen Biere die Kopfschmerzen verursachen herstellt) – war gestern auch Austragungsort eines Eislöwen Eishockey Krachers vor immerhin 3600 Zuschauern. Multipliziert man diesen Betrag der Zuschauer mit 0 kommt man übrigens auf die Anzahl der Gäste bei den Freitagskickern (Edelfan Fried wollte kommen, wurde aber nicht gesehen).
So wurden wieder zwei Teams gebildet, heute spielte Hell gegen Dunkel. Das war die Aufstellung:
Hell: Dirk – Freund von Dirk – Saschi – Jan – Schlikkes – Robert – (Mike)
Dunkel: Torsten – Oerdie – Sebastian – Tommer – Marco – Andre
Das Spiel begann, von beiden Seiten abtastend, wobei sich Dunkel leichte Feldvorteile in den ersten Minuten erarbeitete. Sebastian, Andre, Tommer und besonders Torsten ließen den Ball manchmal anschaulich zirkulieren und Oerdie sowie der gute Torwart Marco sorgten in der Abwehr für Sicherheit. Doch Hell war keineswegs schlechter. Sie konnten sich auch nach einigen Minuten verstärken, da Mike zum Team stieß. Nun schwankte die Wage der Fortuna leicht auf die Helle Seite. Doch das Spiel blieb ausgeglichen. Hell erzielte zwei Tore unter freundlicher Mithilfe von Tommer und Oerdie. Dunkel nutzten die Abwehrschwächen von Hell aus und so stand es nach der Hälfte der Zeit 3:3. Schön bereitete Andre ein Tor durch starken kämpferischen Einsatz vor, so wie man es von ihm ja auch gewohnt ist. Doch Hell konnte immer wieder gute Akzente setzen. Dirk im Zusammenspiel mit seinem Freund, der immer wieder präzise Flanken schlug, aber auch der wie immer wieselflinke Mike sorgten für Gefahr. Auch Schlikkes, trotz Erkältung und Fieberschüben angereist, konnte eine solide Leistung abrufen. Nach einem von Tommer mehr als dämlich geführten Zweikampf mit Dirk musste das Spiel unterbrochen werden, da Tommer verletzt ausschied. Die Mannschaften wurden nun rekonfiguriert. Dunkel bekam Robert von Hell. Allerdings schien diese Verletzungsunterbrechung Hell mehr zu beflügeln als Dunkel, denn Hell schwang sich auf, dass Spiel nach belieben zu dominieren. Der immer stärke werdende Saschi nutze seine Freiräume und schoss zwei schöne Tore. Auch Jan konnte sich in die Torschützenliste eintragen, seine Scharfschüsse hatten sich im Vergleich zur Vorwoche verbessert. Dunkel, taktisch mit Marco und Robert auf dem Spielfeld, wohl nicht ideal besetzt, konnte dem nur wenig gegenhalten. Insbesondere die Defensive wurde sträflich vernachlässigt, was den sehr fleißigen Torsten zu Recht aufregte. Am Ende hieß es dann 10:5 für Hell.
Die besten Spieler waren auf Dunkler Seite Torsten, der wie immer äußerst fleißig und mit großem Spielwitz agierte, aber auch Oerdie der die Defensive mutig organisierte, wenngleich gegen Ende mit nachlassendem Erfolg. Auch Andre verdient eine Erwähnung, der ein solides Comeback gab. Bei Hell war es Dirk, der stark, wenngleich nicht so stark wie in der Vorwoche, agierte. Ebenfalls gefallen haben Mike und Saschi.
Der Apres-Kick in der, durch das Eislöwen Spiel, erstaunlich vollen Auszeit war wie immer eine grundsolide Angelegenheit. Allerdings kam es zu Verwechslungen bei der Bestellung, wobei fälschlicherweise Radler geliefert wurden, die keine Abnehmer fanden, dann aber in Biere umgetauscht werden konnten.
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